Calendar

Dez
8
Mi
2021
Winterbienen und Weihnachtslektüre @ Raum 9 (am Pro-Winzkino)
Dez 8 um 19:00


2. CulturisSIMO-Literatur-Zeit,
am 8. Dezember 2021 um 19.00 Uhr in Raum 9 am Pro-Winzkino
Anmeldung unter literatur-zeit@culturissimo.com
Es gilt die 2G-Regel.

„Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, sonst nichts.“

Ganz im Sinne Oscar Wildes gestalteten 16 Besucher die Premiere von CulturisSIMO-Literatur-Zeit Ende Oktober: Anregende, kontroverse Diskussionen entwickelten sich nach der sehr unterhaltsamen Vorstellung verschiedener Bücher durch Anna-Luise Heinrich. In Anlehnung an die beliebten Glühweinabende in der Stadtbibliothek im Schloss stellt Frau Heinrich in der 2. CulturisSIMimo-Literatur-Zeit Bücher vor, die Sie gerne unter dem Weihnachtsbaum entdecken möchten. Auf Anregung einer Teilnehmerin wollen wir ausführlich über deren Lieblingsbuch sprechen: „Winterbienen“ von Norbert Scheuer. Ein Angebot an Alle, die gerne lesen oder sich bei Hermann Hesse wieder finden:

„Wir sollen zu Büchern kommen nicht wie ängstliche Schüler zu kalten Lehrern und auch nicht wie Nichtsnutze zur Schnapsflasche, sondern wie Bergsteiger zu den Alpen (… und) Gutgewillte zu Freunden und Helfern. (Hermann Hesse: Sämtliche Werke, Bd. 13: Betrachtungen und Berichte. 1899-1926, S. 202)

Die Liste der Titel unserer ersten Veranstaltung:

  • Juli Zeh: „Über Menschen“
  • Jenny Erpenbeck: „Kairos“
  • Dimitrij Kapitelman: „Eine Formalie in Kiew“
  • Hervé Le Tellier: „Die Anomalie“
  • Eva Menasse: „Dunkelblum“
Dez
11
Sa
2021
FÄLLT AUS: Nennt mich Rembrandt! @ Städel Museum
Dez 11 um 10:00

Aufgrund der Coronalage muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Durchbruch in Amsterdam

Rembrandt – ein großer Name, ein weltberühmter Meister. Doch wie kam der Müllerssohn aus Leiden zu seinem Erfolg? In der Weltmetropole Amsterdam wetteiferte er mit zahlreichen Talenten auf einem Kunstmarkt, der in der Geschichte seinesgleichen sucht. Rembrandts Erfindungsreichtum und seine eigenwillige Bildsprache in Malerei und Grafik faszinieren und bewegen bis heute.

Das Städel Museum feiert im Herbst dieses Jahres den größten Künstler des niederländischen 17. Jahrhunderts: Rembrandt van Rijn. Die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ betrachtet erstmalig die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. 60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Die Schau vereint den bedeutenden Frankfurter Bestand an Arbeiten Rembrandts, darunter „Die Blendung Simsons“ (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen. Insgesamt rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen – aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo Nacional del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington – beleuchten den eindrucksvollen Aufstieg und Durchbruch des Künstlers in den Jahren 1630 bis zur Mitte der 1650er-Jahre.

Rembrandts Bildproduktion war erstaunlich reich und umfasste neben Landschaften, Genreszenen und Stillleben vor allem dramatische Historienbilder und lebensnahe Porträts. Dabei prägte die Auseinandersetzung mit anderen Malern seine künstlerische Entwicklung ebenso wie seine unternehmerischen Ambitionen. In der anregenden Atmosphäre von Wettstreit und Konkurrenz in Amsterdam, wo viele talentierte Künstler um die Gunst des wohlhabenden Bürgertums warben, entwickelte Rembrandt jene einzigartig expressive Bildsprache, mit welcher er sich schließlich auf dem hart umkämpften Kunstmarkt durchsetzen konnte.

Die Ausstellung wird organisiert vom Städel Museum, Frankfurt am Main, und von der National Gallery of Canada, Ottawa.

Kurator: Prof. Dr. Jochen Sander (Stellvertretender Direktor und Sammlungsleiter Holländische, Flämische und Deutsche Malerei vor 1800, Städel Museum)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dr. Friederike Schütt (Abteilung Holländische, Flämische und Deutsche Malerei vor 1800, Städel Museum)

Abfahrt Simmern / Schlossplatz: ca. 10:00 Uhr
Abfahrt Rheinböllen / ZOB: ca. 10:15 Uhr
Rückfahrt ab Frankfurt: ca. 16:30 Uhr (geplant)
Anmeldeschluss ist der 29.11.2021

Text & Beitragsbild: © Städel Museum

Jan
16
So
2022
Die Zauberflöte @ Theater Koblenz
Jan 16 um 18:00


Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Pamina schläft. Im Traum sieht sie unheimliche Gestalten: Ratten, Anzugträger, gespenstische Landschaften, eine riesige Schlange, die den Prinzen Tamino bedroht. Sie nimmt wahr, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, Tamino retten lässt und zu Sarastro schickt.

Pamina wacht. Sie erkennt, dass sowohl ihre Mutter, die Königin, als auch Sarastro, der Priester, nur ihre eigenen Machtinteressen verfolgen und dass sie selbst und Tamino lediglich Spielbälle sind. Die beiden nehmen an Prüfungen teil und entscheiden am Ende, sich selbst darum zu kümmern, dass ihnen die Welt, in der sie leben, nicht im schlechtesten aller möglichen Zustände übergeben wird.

„Die Zauberflöte” ist Mozarts letzte Oper und im Frühjahr und Sommer 1791 entstanden. In der Tradition des Wiener Vorstadttheaters vereint sie märchenhafte Figuren wie Königin, Prinz und Prinzessin, einen lustigen Vogelfänger. Doch die Personen nehmen auch immer wieder ganz konkrete und reale Züge an, wenn sie um ihren Platz in einem System kämpfen, das sich im Umbruch befindet. Und wenn jeder für sich die Frage beantwortet: Wie möchte ich leben?

Besetzung

Sarastro: Jongmin Lim
Tamino: Stefan Cifolelli
Sprecher: Nico Wouterse
2. Priester: Peter Rembold
Königin der Nacht: Hana Lee
Pamina: Nienke Otten
1. Dame: Theresa Dittmar
2. Dame: Haruna Yamazaki
3. Dame: Anne Catherine Wagner
1. Knabe: Leonie Hoffmann/Theresa Peerenboom
2. Knabe: Magdalena Schönig/Lotte Schwab
3. Knabe: Lena Hausding/Johanna Schönig
Papageno: Christoph Plessers
Papagena: Ana Carolina Coutinho
Monostatos: Junho Lee
1. Geharnischter: Tobias Haaks
2. Geharnischter: Werner Pürling
Drei Sklaven: Dirk Eicher, Marco Kilian, Tobias Rathgeber

Opernchor
Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Musiklische Leitung: Mino Marani
Inszenierung: Mascha Pörzgen
Bühne und Kostüme: Frank Fellmann
Dramaturgie: Marion Meyer
Choreinstudierung: Aki Schmitt

Stückdauer: ca. 2 Stunden und 45 Minuten.
Es gibt eine Pause nach ca. 70 Minuten.
Weitere Informationen folgen.

Text: © Theater Koblenz
Beitragsbild: © Matthias Baus für Theater Koblenz

Feb
20
So
2022
Romeo und Julia @ Theater Koblenz
Feb 20 um 18:00


Tragödie von William Shakespeare
Deutsch von Erich Fried

In Verona brennt die Luft, die Familien Montague und Capulet sind bis aufs Blut verfeindet. Die Fronten versuchen Romeo und Julia, die „star–cross‘d lovers”, zu durchbrechen. Der junge Romeo Montague nimmt inkognito an einem Maskenball im Hause Capulet teil und lernt dort Julia kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick – doch sie hat keine Chance. Denn plötzlich setzt eine Kettenreaktion furchtbarer Ereignisse ein. Romeos Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt sterben in Straßenkämpfen, Romeo steht unter Mordanklage. In der Nacht vor dessen Flucht aus Verona traut Pater Lorenzo heimlich das junge Liebespaar. Er erhofft sich von dieser Ehe eine Versöhnung der Familien. Julia jedoch wird von ihren Eltern dem Grafen Paris versprochen. Sie sieht nur einen Ausweg und versetzt sich mithilfe eines Gifttranks in einen todesähnlichen Schlaf. Aufgrund falscher Informationen glaubt auch Romeo, dass Julia gestorben sei. Er eilt zurück nach Verona und vergiftet sich an ihrer Totenbahre. Die erwachende Julia sieht ihn sterben und ersticht sich neben ihrem toten Mann. Ihr Glück und ihr Ende waren nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt.

„The Most Excellent and Lamentable Tragedy of Romeo and Juliet” erschien erstmals 1597 im Druck. Der Stoff ist in vielen Varianten musikalisch, literarisch und im Film verarbeitet worden; auf der Bühne genießt das Werk ungebrochene Popularität.

Besetzung

Inszenierung: Carlos Wagner
Bühne und Kostüme: Christophe Ouvrard
Musik: Jörg Daniel Heinzmann
Dramaturgie: Julia Schinke

Weitere Informationen folgen.

Text: © Theater Koblenz

Apr
3
So
2022
Maria Stuart @ Theater Koblenz
Apr 3 um 18:00


Drama von Friedrich Schiller
Mit Texten von Deborah Kötting

Maria, katholische Königin Schottlands, wurde unter der Anklage, am Mord ihres zweiten Ehemannes beteiligt gewesen zu sein, entthront und festgesetzt. Ihr gelang jedoch die Flucht aus Schottland. Hilfe suchte sie bei ihrer Cousine Elisabeth, der protestantischen Königin Englands. Diese sieht sich durch die Anwesenheit Marias in akuter Gefahr, denn Maria bezeichnet sich und ihren Sohn Jakob als legitime Anwärter auf den englischen Thron. Elisabeth hält daher Maria jahrelang unter Arrest und lässt sie schließlich zum Tode verurteilen. Schillers Drama um die beiden Königinnen setzt in den letzten Lebenstagen Marias im Jahr 1587 ein. Diese versucht verzweifelt, eine Aufhebung des Todesurteils zu erreichen. Elisabeth schwankt und sucht nach einem Weg, das Urteil vollstrecken zu lassen, ohne sich selbst mit Schuld zu belasten. Zu ihrem Gewissenskonflikt kommt die Gefahr gravierender politischer Folgen hinzu, da im Namen Marias die katholischen Königreiche Frankreich und Spanien mit Vergeltung drohen.

Um die beiden Frauen im Zentrum der Macht scharen sich Höflinge, die um Gunst und Einfluss buhlen. Im Spannungsfeld zwischen Macht und Gewissen, Politik und Religion, Liebe und Intrige bewegt sich Friedrich Schillers 1800 uraufgeführtes Drama. Die Autorin Deborah Kötting beleuchtet das Duell der zwei Königinnen aus Sicht einer jungen Frau des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Besetzung

Elisabeth, Königin von England: Raphaela Crossey
Maria, Königin von Schottland: Dorothee Lochner
Robert Dudley, Graf von Leicester: Jona Mues
Georg Talbot, Graf von Shrewsbury: Marcel Hoffmann
Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh: Wolfram Boelzle
Amias Paulet, Hüter der Maria: David Prosenc
Mortimer, sein Neffe: Lukas Winterberger

Inszenierung: Jana Milena Polasek
Bühne und Kostüme: Peter Schickart
Musik: Helena Daehler
Dramaturgie: Deborah Kötting, Juliane Wulfgramm

Weitere Informationen folgen.

Text: © Theater Koblenz

Jun
11
Sa
2022
Der Kirschgarten @ Theater Koblenz
Jun 11 um 19:30

Schauspiel von Anton Tschechow

Ljubow Andrejewna Ranjewskaja ist vor fünf Jahren mit ihrer Tochter Anja nach Paris gegangen, um sich mit Glamour und Party von der Trauer um ihren verunglückten Sohn abzulenken. Nun hat ihre Pflegetochter Warja sie zurückgebeten ins familieneigene Landgut, das von einem prächtigen Kirschgarten umgeben ist. Hier, am Ort glücklicher Kindheitserinnerungen, möchte Ranjewskaja, pleite und erschöpft, zur Ruhe kommen. Doch die Sorgen sind groß: Das Anwesen ist überschuldet, die Zwangsversteigerung droht. Der Unternehmer Jermolaj Alexejewitsch Lopachin, dessen Vater Leibeigener auf dem Gut war, ist inzwischen erfolgreicher Kaufmann. Er schlägt vor, an der Stelle des Kirschgartens Sommerhäuser zu errichten und mithilfe der Mieteinnahmen die Insolvenz abzuwenden. Doch davon will Ranjewskaja nichts hören. Lieber feiert sie das Wiedersehen mit ihrem Bruder Leonid Andrejewitsch Gajew und schwelgt in Erinnerungen. So erhält Lopachin bei der Zwangsversteigerung den Zuschlag, die Familie muss das Gut verlassen, der Kirschgarten wird abgeholzt. Nur der alte Diener Firs bleibt – von allen vergessen – allein zurück.

„Es ist kein Drama geworden, sondern eine Komödie, stellenweise sogar eine Farce.” So beschrieb Anton Tschechow sein letztes Werk, das bis heute zu den meistgespielten des großen russischen Dichters gehört. Es wurde zu Tschechows 44. Geburtstag im Jahre 1904 in Moskau uraufgeführt.

Besetzung

Inszenierung: Markus Dietze
Bühne und Kostüme: Bodo Demelius
Live-Kamera: David Finn, Thiemo Hehl
Dramaturgie: Juliane Wulfgramm

Weitere Informationen folgen.

Text: © Theater Koblenz

Jul
8
Fr
2022
Rigoletto @ Festung Ehrenbreitstein
Jul 8 um 20:00


Oper in drei Akten
Text von Francesco Maria Piave
Musik von Giuseppe Verdi

Als Hofnarr steht Rigoletto in den Diensten des Herzogs von Mantua, der sich Frauen nimmt, wie es ihm gerade gefällt, und dabei auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurückschreckt. Genauso zynisch wie sein Dienstherr verhöhnt Rigoletto die Opfer des Herzogs mit seinem beißenden Spott. Dies wird ihm zum Verhängnis, als er den Grafen von Monterone, der die Schändung seiner Tochter durch den Herzog anklagt, verlacht und verhöhnt. Monterone schleudert einen Fluch gegen den Herzog und Rigoletto, der an ersterem abprallt, während sich Rigoletto davon tief getroffen fühlt. Als Vater liebt er seine Tochter Gilda über alles. Um sie vor der schlechten Welt zu bewahren, schließt er sie zu Hause ein. Nur zum Gang in die Kirche darf sie das Haus verlassen. Genau bei dieser Gelegenheit begegnet sie dem Herzog. Als der sie verführt, bricht für den Narren eine Welt zusammen.

„Rigoletto” bildet zusammen mit „Il Trovatore” und „La Traviata” die berühmte „trilogia popolare”, jene Trias von Werken, mit denen Giuseppe Verdi sich endgültig als bedeutendster italienischer Musikdramatiker des 19. Jahrhunderts etablierte. Zu den Melodien dieser Oper gehört mit dem unverwüstlichen „La donna è mobile” ein Schlager, der geradezu zum Inbegriff für italienischen Operngesang geworden ist.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung
Musiklische Leitung: Mino Marani
Inszenierung: Anja Nicklich
Bühne und Kostüme: Antonia Mautner Markhof
Dramaturgie: Julia Schinke
Choreinstudierung: Aki Schmitt

Der genaue Termin steht erst im Dezember fest.

Text: © Theater Koblenz
Beitragsbild: © Rheinische Philharmonie