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URL:https://www.culturissimo.com/veranstaltungen/yayoi-kusama/
SUMMARY:Yayoi Kusama
DESCRIPTION:\n\nCulturissimo Museumszeit – CulturisSIMo besucht die Ausst
 ellung der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama am 16. Mai 2026 im Museum 
 Ludwig in Köln.\n\nIm Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anläss
 lich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstleri
 n Yayoi Kusama eine große Ausstellung.\n\nKusama (*1929\, Matsumoto) zäh
 lt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka
  Dots\, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind 
 zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozia
 len Medien auf. Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit a
 uf eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbe
 iten\, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute\, und durch eine Vi
 elzahl künstlerischer Medien\, wie Malerei\, Zeichnung\, Skulptur\, Insta
 llation\, Mode\, Performance und Literatur.\n\nÜber die gesamte Wechselau
 sstellungsfläche des Museum Ludwig hinaus wird die groß angelegte Ausste
 llung auch weitere Bereiche des Hauses wie die Dachterrasse mit Domblick b
 espielen. Eine neue\, eigens für die Ausstellung konzipierte immersive Ra
 uminstallation mit integriertem Infinity Mirror Room wird den größten Sa
 al des Museums füllen. Darüber hinaus werden frühe ikonische Arbeiten\,
  wie Kusamas erste\, 1963 entstandene Installation Aggregation: One Thousa
 nd Boats Show zu sehen sein.\n\nIm Zentrum von Kusamas Werk stehen die Nat
 ur in ihrem ständigen Wandel\, Werden und Vergehen sowie die Unendlichkei
 t des Universums\, in der alles Existierende sich letztlich auflöst. Die 
 Punktemuster (Polka Dots)\, mit denen die Künstlerin Gegenstände und Men
 schen überzieht\, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlic
 hkeits-Spiegelräume.\n\nErlebnisse ihrer Kindheit\, darunter Halluzinatio
 nen\, in denen sie den eigenen Körper und die Umgebung von Punkten\, Blü
 ten und anderen Wiederholungsmustern überwuchert wahrnahm\, durchziehen K
 usamas gesamtes Schaffen. Fragilität und Auslöschung sind gleichermaßen
  Teil dieser Erfahrungen wie die Teilhabe und Verschmelzung mit einem gro
 ßen Ganzen. Ihre Kunst ist für Kusama Lebensnotwendigkeit\, jedes ihrer 
 Werke auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst.\n\nNach Kindheit und J
 ugend im ländlichen\, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit
  entflieht Kusama der Enge und geht in den späten 1950er Jahren ins New Y
 ork der Flower Power-Bewegung und des Vietnamkriegs\; dort bezieht sie pol
 itisch Stellung und macht Schlagzeilen mit provokanten Happenings. 1973 ke
 hrt Kusama nach Japan zurück und verarbeitet ihre existentiellen Ängste 
 in oft schonungslosen Romanen und Gedichten. In ihrem kraftvollen Alterswe
 rk erschafft sie wiederum lebensvolle und farbenprächtige Bilderzyklen.\n
 \nIhren roten Faden beschreibt Kusama\, wenn sie sagt: „In meinen mehr a
 ls siebzig Jahren als Künstlerin habe ich immer Ehrfurcht vor dem Wunder 
 des Lebens gehabt. Mehr als alles andere hat mich dieser starke Sinn für 
 die Lebenskraft im künstlerischen Ausdruck unterstützt und mir Kraft geg
 eben\, Gefühle von Depression\, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit zu üb
 erwinden. Ich habe mich von meinem Glauben an diese Kraft leiten lassen.
 “\n\nYayoi Kusama wird vom Museum Ludwig in Zusammenarbeit mit der Fonda
 tion Beyeler\, Riehen/Basel (12. Oktober 2025 – 25. Januar 2026) und dem
  Stedelijk Museum Amsterdam (12. September 2026 – 17. Januar 2027) organ
 isiert. In der Kölner Station der Ausstellung werden einige große instal
 lative Arbeiten gezeigt\, die nicht Teil der Ausstellung in Basel sind\, w
 ie Kusamas erste\, 1963 entstandene Installation Aggregation: One Thousand
  Boats Show\, das Environment I’m Here but Nothing (2000/2026)\, ein in 
 Schwarzlicht getauchter Wohnraum mit zahllosen fluoreszierenden Klebepunkt
 en und die imposanten bunt bemalten Bronze-Blumen Flowers That Speak All a
 bout My Heart Given to the Sky\, die auf der Dachterrasse des Museum Ludwi
 g installiert werden.\n\nInformation und Anmeldung: Karin Meyer\nMobil 017
 6 43538882\nE-Mail: museen@culturissimo.com\nAnmeldeschluss: 05.05.2026\n\
 nYayoi Kusama\, lnfinity Mirrored Room-The Hope of the Polka Dots Buried i
 n lnfinity Will Eternally Cover the Universe\, 2025\, Detail\, Mixed media
 \, Maße variabel\, Sammlung der Künstlerin\n© YAYOI KUSAMA Courtesy of 
 Ota Fine Arts
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CATEGORIES:Ausstellung
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